Wochenendseminare mitten der Natur
7 - Tage
Shakta Tantra Seminar in
Griechenland
vom 1. bis 8.8.2009
14 - Tage
Shakta Tantra Seminar
in
Südindien
vom 10. bis 24.2.2010
Direkt am Meer
Mit viel Natur
Das Wort "Yoga" kommt von der Wurzel "yuj" (verbinden). Also Yoga ist der Vorgang, durch den die Gleichheit der beiden (Jivatma und Paramatma), die tatsächlich immer vorhanden ist, vom Yogi oder dem Yoga-Schüler erfahren wird. Vom Advaita- oder monistischen Standpunkt aus gibt es keine letztendliche Vereinigung, da jede Vereinigung den Dualismus des göttlichen und menschlichen Geistes voraussetzt. Im Shakta-Tantra bezeichnet also Yoga eher den Weg als das Ziel. Wer Yoga übt, wird Yogi genannt. Nach indischer Vorstellung sind nicht alle für den Yoga geeignet (adhikari), sondern nur sehr wenige.
Ganz allgemein gesprochen gibt es vier Yogaformen:
1. Mantrayoga
2. Hathayoga
3. Layayoga
4. Rajayoga
Alle Yogaformen, ob Mantra, Hatha oder Raja, haben die gleichen Acht Glieder (ashtamga).
Sie alle unterscheiden sich aber in der Art und Weise der Praxis (Sadhana). Jeder dieser formen verwendet die gleichen acht Glieder (Ashtamga) als Hilfsmittel: 1. Yama(Verhaltensregeln) 2. Niyama(Selbstdisziplin) 3. Aasana 4. Pranayama 5. Pratyahara 6. Dharana 7. Dhyana 8. Samhadi Die als notwendig erachteten Erfordernisse für jeden Yoga sind die acht Glieder oder Teile.
Yoga ist also eine Fachbezeichnung für bestimmte physische und psychische Prozesse, mit deren Hilfe man des Menschen innerstes Wesen, zu enthüllen vermag. Yoga ist also nicht Ergebnis, sondern ist der Prozess, ist die Methode, die Praxis, durch die man dieses Ziel erreicht.
Yoga ist also die Methode, durch die man die geistige Chitta (Denktätigkeit) und den Prana zuerst beherrschen lernt und schließlich zum Stillstand bringt. Wenn Chitta und Prana regungslos geworden sind, tritt das Chit oder Pramatma unverhüllt hervor.
Das tritt mühelos ein, wenn Körper und Geist in die uranfängliche Shakti (Kraft) absorbiert sind, in die Kraft, aus der sie entsprangen, von der sie manifest gewordene Formen darstellen, in die Kraft dem Bewusstsein.
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