Wochenendseminare mitten der Natur
7 - Tage
Shakta Tantra Seminar in
Griechenland
vom 1. bis 8.8.2009
14 - Tage
Shakta Tantra Seminar
in
Südindien
vom 10. bis 24.2.2010
Direkt am Meer
Mit viel Natur
Es gibt bildhafte Symbolik von reiner und grober Art. Die eine ist weithin verbreitet, die andere mehr volkstümlich. Das umfassenderes Verständnis der metaphysischen Grundlagen des Yantra muss unter Berücksichtigung der tantrischen Lehre von der Shakti beginnen.
Ein wesentliches Merkmal der Tantra-Shastra ist der Gebrauch des Yantra bei der Verehrung. Dies geschieht an Stelle des Bildes oder Symbols, wenn der Sadhaka die Stufe der Verehrung mit Yantra erreicht hat. Yantra ist im allgemeinsten Sinn ein Werkzeug oder das, womit etwas vollendet wird.
Das Mantra ist Devata, und das Yantra ist das Mantra, somit der Körper der Devata, die das Mantra ist.
Das Yantra ist also ein Diagramm, das auf Papier oder eine andere Unterlage gezeichnet oder gemalt, in Metal eingraviert, in Kristall eingeschnitten oder in Stein eingemeißelt wird. Außergewöhnliche Yantras werden auf Leoparden und Eselfelle, auf menschliche Knochen und anderes gezeichnet. Die Zeichnung der Yantras entspricht in unterschiedlicher Weise der Devata, der es zugehört und zu deren Verehrung es benutzt wird.
Der Unterschied zu einem Mandala (das auch eine Figur ist, die im allgemeinen auf die Erde gezeichnet wird) besteht darin, dass dieses für jede Devata benutzt werden kann, während das Yantra zu einer bestimmten Devata gehört. So wie verschiedene Mantras verschiedene Devatas bedeuten und unterschiedliche Mantras bei der Verehrung der Devatas benutzt werden, so ist einer jeden Devata ein bestimmtes Yantra eigentümlich und gehört zu ihrer Verehrung.
Die Yantras sind deshalb verschieden gezeichnet, je nach dem Gegenstand der Verehrung. Die Yantra aus Metal oder Stein zeigen keine Devatas, da diese mit entsprechenden Mantras im allgemeinen auf Papier gemalt oder gezeichnet sind. Alle Yantras haben eine gemeinsame Umrandung, Bhupura genannt, ein Viereck mit vier "Toren", das das Yantra umschließt und vor der Außenwelt abgrenzt. Yantras, die in hohem Maße als Richtungsweiser für das innere Erwachen des Menschen gelten, bringen eine umfassende Wirklichkeitsschau zum Ausdruck, die für den Sadhaka Wesen und Rätsel des Kosmos erhellt.
Einer der wesentlichen symbolischen Bestandteile des Yantra besteht aus den Gottheiten, die innerhalb seines linearen Rahmens einbeschrieben oder Bildlich dargestellt sind. Yantras haben mit magischen Formeln, Weissagungen und Riten zu tun. Die Welt wird im Bewußtsein des verehrenden, des Sadhakas vergöttlicht. So wird in seinem Bewußtsein das Yantra aus einem reinen Gebilde von Linien und Kurven umgewandelt in einen geistigen Zustand der Vereinigung mit dem Weltall, mit seine Gottheiten und der höchsten Göttin.
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