Wochenendseminare mitten der Natur
7 - Tage
Shakta Tantra Seminar in
Griechenland
vom 1. bis 8.8.2009
14 - Tage
Shakta Tantra Seminar
in
Südindien
vom 10. bis 24.2.2010
Direkt am Meer
Mit viel Natur
Das Sanskrit (samskrtam) hat drei Geschlechter, drei Numeri und in jedem Numerus acht Kasus: Nominativ, Akkusativ, Instrumental, Dativ, Ablativ, Genitiv, Lokativ, Vokativ. Es gibt keine Unterschiede mit "großen" und "kleinen" Buchstaben. Man schreibt von links nach rechts.
Das Sanskrit wird meist in dem Nagari-Alphabet geschrieben, das aus folgenden Silben-Zeichen besteht (49 + 1 Buchstaben!). Statt Nagari wird oft Devanagari gesagt, eine Bezeichnung, die in Südindien zum Unterschiede von Nandinagari gebraucht wird. Außer diesen Buchstaben gibt es etwa noch dreihundert Ligaturen, die durch Zeichenverbindungen und zum Teil durch eigene Zeichen dargestellt werden.
Die Devanagari ist wie die Brahmi eine syllabische Schrift. Das bedeutet, dass als Schrifteinheit eine Silbe und nicht der einzelne Laut gilt.
Wenn im Wort oder Satz zwei oder mehrere Konsonanten unmittelbar aufeinander folgen, so werden sie mit "Ligatur" geschrieben. Ligaturen, also die zu einem Zeichen verbundenen Konstanten, sind etwas kompliziert. Wer aber die einzelnen Zeichen beherrscht, wird auch die Ligaturen lesen können. Ein Silbe oder ein Silbenzeichen heißen im Sanskrit akshara.
Das Sanskrit-wort für Laut und Zeichen ist kara. "Der Laut a" oder "das Zeichen a" z.B. heißt akara, "der Laut ka" oder "das Zeichen ka" heißt kakara. Eine Ausnahme bildet ra: dieser Laut und sein Zeichen heißen immer nur ra oder repha. Man unterscheidet zwischen fünf Gruppen, die als Reihe (varga) genannt werden: Gutturale (kanthya), Palatale (talavya), Retroflexe (murdhanya), Dentale (dantya) und Labiale (dantaushtya). Kanthya werden im hinterem Mundraum gebildet.
Talavya werden mit dem harten Gaumen und Zungenrücken gebildet. Murdhanya werden mit der zurückgezogenen Zungenspitze und dem harten Gaumen gebildet. Dantya werden mit der Zungenspitze an den oberen Schneiderzähnen gebildet. Dantaushtya werden mit der Unterlippe und der Oberlippe gebildet.
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