Wochenendseminare mitten der Natur
7 - Tage
Shakta Tantra Seminar in
Griechenland
vom 1. bis 8.8.2009
14 - Tage
Shakta Tantra Seminar
in
Südindien
vom 10. bis 24.2.2010
Direkt am Meer
Mit viel Natur
Das Wort Sadhana wird von der Wurzel "Sadh" (üben oder streben) abgeleitet und umfaßt jedes Bemühen oder Streben. Wer Sadhana übt, wird Sadhaka genannt oder, wenn es eine Frau ist, Sadhika. Das Ziel der Sadhana ist Sadhya (Vollendung), die sich auf jedes erfolgreiche Ergebnis bezieht.
Der besondere Verdienst des Tantra liegt in seiner Art der Sadhana. Sie ist weder reine Verehrung (upasana) noch Gebet. Sie bedeutet nicht Klage, Zerknirschung oder Reue vor der Gottheit, sondern ist die Vereinigung von Purusha und Prakriti, die Verbindung des männlichen Prinzips mit dem mütterlichen Element im Körper, das Bestreben, die Eigenschaften Eigenschaftslos zu machen.
Nur durch Pashubhava werden die Menschen Siddhi erlangen.
Es ist das Ziel der tantrischen Sadhana, diesen Gedanken des Selbst (svarat) in das All (virat) zu versenken. Solcher Sadhana verlangt das Erwachen der Körperkräfte. Immer wieder lehrt Tantrismus, dass man die Gottheit anbeten solle, indem man selbst zur Gottheit (devata) wird.
In einigen der Shastras ist Magie enthalten. Magie ist nicht in besonderer Weise Tantras eigentümlich, sondern wird in hohem Maße im Atharvaveda gefunden. Tatsächlich ist die Definition von Abhichara "das Karma, das in den Tantras und im Atharvaveda beschrieben wird".
Abhichara ist ein magischer Vorgang, dessen Zweck Zerstörung ist. Ich möchte aber auch zeigen, dass in der Magie an sich nichts von Übel ist. Wie bei vielen Dingen, ist es der rechte oder falsche Gebrauch, der etwas recht oder falsch macht. Angenommen, man würde einen Tiger ein Kind umschleichen, so wäre es eine zu rechtfertigende Tat, wenn man Tiger erschlagen würde. Magie wird aber leicht von Tantra-Anhängern missbraucht.
Durch Anwendung aller dieser Mittel macht sich der Mensch die Gottheit willig und wird zum Sadhaka. Der Vama-Pfad ist geheim. Sadhaka sollte am Tag brahmachari (enthaltsam) sein und des Nachts mit dem Panchatattva und Pujas die Verehrung darbringen.
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