Wochenendseminare mitten der Natur
7 - Tage
Shakta Tantra Seminar in
Griechenland
vom 1. bis 8.8.2009
14 - Tage
Shakta Tantra Seminar
in
Südindien
vom 10. bis 24.2.2010
Direkt am Meer
Mit viel Natur
Einige wenige sind geeignet (adhikari), die Tantras zu erlernen und die hohen geistigen Rituale und Yoga-Übungen zu vollbringen. Andere sind hierzu nicht befähigt. Manche sind erwachsene Kinder und müssen als solche behandelt werden.
Das stimmt, dass das Ritual (Puja) für diejenigen ohne Bedeutung ist, die seinen Sinn nicht verstehen, ebenso wie ein chiffriertes Telegramm bedeutungslos für diejenigen ist, der den Kode nicht kennt. Man könnte einwenden, dass es viele Rituale gibt. Welches nun sollte man annehmen, und wie kann man wissen, dass dieses zum Ziel führt?
Gandharva-Tantra: "Wenn man über etwas meditiert, als sei es das eigene Selbst, wird man zu diesem."
Die Antwort besagt, dass für jeden Einzelheiten das Ritual gilt, für das er geeignet ist (adhikari). Der Beweis seiner Wirksamkeit wird durch die Erfahrung erbracht. Dem Fragenden antwortet der Meister: "Versuche es." Wer nicht versucht, kann sich nicht beklagen, dass er keinen Erfolg hat.
Der Guru (dies kann auch nach den Tantras eine Frau sein) ist selbst durch eine solche Schulung hindurchgegangen und verspricht denen Erfolge, die zuverlässig die Mittel anwenden, die auch er benutzt hat. Was aber sind die Hauptregeln der Sadhana, und wie arbeitet diese? Um dies zu verstehen, müssen wir eine richtige Vorstellung haben von dem, was die Hindu unter Geist, Denkorgan und Körper verstehen.
Ich möchte dies hier kurz zusammenfassen. Nehmen wir an, dass dieser Sadhaka ein Anhänger des Advaita-Vedanta ist, das heißt der Lehre des Monismus, die besser als die Lehre des "nicht zweifachen" oder nicht dualen übersetzt werden sollte. Wir wollen nun einige der allgemeinen Grundlegeln untersuchen, auf denen sich das Ritual aufbaut, das durch diese Lehre ausgedrückt wird.
Der Mensch - so heißt es - ist Geist, der durch Denkorgan und Körper aufnimmt. Das Denkorgan ist nicht Bewußtsein, sondern eine unbewußte Kraft. Das Bewußtsein ist endlich. Das Denkorgan ist Ergebnis eines einer Kraft, die dem Bewußtsein an sich innewohnt und als begrenztes Bewußtsein erscheint.
Wo immer Denkorgan ist, gibt es einen Gegenstand oder Inhalt. Es besteht niemals ohne diesen. Der Gegenstand kann aber gut oder schlecht sein. Daher ist es das erste Ziel des Rituals, Sorge zu tragen, dass das Denkorgan immer nur ein gutes Objekt findet. Das beste ist eine Gottheit.
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