Wochenendseminare mitten der Natur
7 - Tage
Shakta Tantra Seminar in
Griechenland
vom 1. bis 8.8.2009
14 - Tage
Shakta Tantra Seminar
in
Südindien
vom 10. bis 24.2.2010
Direkt am Meer
Mit viel Natur
Wenn es irgendwelche Fragen gibt, sollte man immer zuerst auf diese Seite schauen weil es vielleicht hier schon eine Antwort darauf gibt. Ich stehe für alle Fragen, die man hier nicht beantwortet findet, gerne zur Verfügung.
Was ist Tantra?
"Tantra" bedeutet Vidhi (Einschärfung), Niyama (Verordnung), ganz allgemein Shastra (Abhandlung). Das Wort Tantra wird im Kashika-Vritti von der Wurzel "tan" (sich ausbreiten) abgeleitet mit dem zusatz "tran". Govindhananda, Vachaspati und Anandagiri führen dieses Wort auf die Wurzel "tatri" in "tantri" zurück im Sinn von Vyutpadana (Ursprung oder Wissen). Als Ableitung von "tan" (ausbreiten), bedeutet "Tantra" jene Schrift, durch Jnana (Erkenntniss) verbreitet wird (tanyata). Die angehängte Silbe "tra" stammt von der Wurzel "retten". Jene Erkenntnis wird verbreitet, die Erlösung bringt
Es gibt zahlreiche Kashmiri Tantras, Bengali Tantras und Süd-Indische Tantras.
Was ist Shakta Tantra?
Das Shakta-Tantra ist ein Sadhana-Shastra von Advaitavada Vedanta und Shakti als göttlicher Macht ist seine Lehre. Shakti's Anbeter werden Shaktas genannt, weil sie die göttliche Macht (maha-shakti) als Maha-Devi, die große Mutter (Magna Mater) anbeten. Diese Shaktas sind in ganz Indien verbreitet, vorherrschend vor allem in den beiden Grenzzonen Indiens: im Nord-West, an der afghanischen Grenze, im östlichen Teil von Bengalen und in Assam. Ein Tantrik muss nicht unbedingt ein Shakta sein. Tantra ist nicht nur eine Shakta-Schrift. Shakta-Tantra ist nur ein zweig der Agama Schule, und sowohl die Schriften der Shaiva werden Tantras genannt, wie auch die Schriften jener alten Vaishnava-Form, die Pancharata heißt. Shakta-Tantra ist nur eine Unter-Abteilung des Agama.
Was ist Vamachara?
Nach den Kularnava-Tantra gibt es sechs “Acharas” (Gruppierungen): Vedachara, Vaishnavachara, Shaivachara, Dakshinachara, Vamachara und Kaulachara. Die ersten vier - Veda, Vaishnava, Shaiva und Dakshina - gehören dem Pashvachara zu; dann folgt Vama, diesem Siddhanta, der sich allmählich dem Kaulachara, dem berühmtesten nähert. Vedachara nimmt die niedrigste, Kaulachara die höchste Stelle ein. Die Haupteinteilungen aber sind hier Vedachara, Dakshinachara und Vamachara. Vedachara ist tantrischer Upasana mit vedischen Riten und Mantras und Agni als Devata. Mit Vamachara beginnt die andere Art der Verehrung, die zum vollkommenen Kaula führt. Während des Vamachara und danach wird als Teil der Verehrung gegessen, getrunken und Maithuna (Geschlechtverkehr) vollzogen.
Welche Voraussetzungen gibt es, um bei Eka Sadhana (Sadhaan I) teilzunehmen?
Im Falle der Sadhana I ist nur die Volljährigkeit und Richtigkeit der persönlichen Daten nachzuweisen, die Freiheit von gravierenden seelischen Erkrankungen ist erforderlich. Die T.S. kann aber die Aufnahme ohne Angabe von Gründen in jeden Grad ablehnen, es besteht kein Rechtsanspruch auf Aufnahme, auch wenn alle formalen Voraussetzungen erbracht wurden.
Copyright © Kurosh Seghatolesami 2009
All Rights Reserved