Wochenendseminare mitten der Natur
7 - Tage
Shakta Tantra Seminar in
Griechenland
vom 1. bis 8.8.2009
14 - Tage
Shakta Tantra Seminar
in
Südindien
vom 10. bis 24.2.2010
Direkt am Meer
Mit viel Natur
Eine Beschreibung der Chakras verlangt erstens eine Darstellung der abendländlichen Anatomie und Physiologie des Zentralnervensystems wie des sympathischen Nervensystems, verlangt zweitens eine Schilderung der tantrischen Lehrmeinung über das Nervensystem und die Chakras und erfordert schließlich drittens eine vergleichende Gegenüberstellung beider Systeme auf anatomischem wie auf physiologischem Gebiete, während alles übrige im allgemeinen dem tantrischen Okkultismus zugerechnet werden kann.
Die tantrischen Theorie beschäftigt sich, was die Chakras und das Sahasrara anbetrifft, auf der physiologischen Seite mit dem Zentralnervensystem, das sich bekanntlich aus dem in der Schädelkapsel befindlichen Gehirn und aus dem in der Wirbelsäule befindlichen Rückenmark zusammensetzt.
Im Innern der Meru, d.h. im Wirbelsäuleninnern, liegen die sog. sechs Chakra oder Padma, die Hauptzentren für die tattvische Wirkkraft.
Sie sind die Wohnbereiche für die Shakti, sowie das darüber liegende Sahasrara gleichsam als Wohnort Shivas gilt. Diese Chakra heißen: Muladhara, Swadhistana, Manipura, Anahata, Vishuddha, Ajna.
Sie sollen im physischen Körper ihre grobe Entsprechungen haben. Die Chakra sind Chaitanya Bewusstseinszentren in Form einer überaus subtilen Wirkkraft (shakti). Wir werden sehen, dass die sechs Chakras insgesamt fünfzig Blütenblätter und fünfzig Buchstaben aufweisen. Mit Ajna erschöpfen sich die fünfzig Buchstaben.
Wenn hier nur von sechs Chakras gesprochen wird, gibt es doch nach Ansicht anderer noch eine ganze Reihe mehr. In Advaitamartanda zählt uns sein Verfasser zwanzig auf und beziffert sie wie folgt: Adhara, Kuladipa, Vajra (Yajna), Swadhistana, Raudra, Karala, Gahvara, Vidyaprada, Trimukha, Tripada, Kaladandaka, Ukara, Kaladvara, Karamgaka, Dipaka, Anandalalita, Manipura, Nakula, Kalabhedana, Mahotsaha.
In den Veden aber (in den Upanishads, in den Yogashikha und im Yogachudamani) würden wir nur sechs Chakras finden. Vishvanatha berichtet uns über eine ganze Reihe mehr in seinem Shatchakra Vritti. Das Lalana, das Manas und das Soma Chakra sind ebenfalls wichtig. Aber die hier erwähnten sechs Chakras (shatchakra) sind die wichtigsten.
Copyright © Kurosh Seghatolesami 2009
All Rights Reserved